ich befürchte, dieses Problem liegt, und das in zunehmendem Maße, auch in der Qualifikation einiger MA in den Unteren Bauaufsichten, aber auch in dem ständig wachsenden Wust der Regelungen, Lobbyeinflüssen, Normenausschüssen und den immer geringer werdenden Halbwegszeiten bestehnder Regelungen. So "ein kleiner Bauaufsichts-MA" kann und will da keine Verantwortung mehr übernehmen, was isch inzwischen auch verstehe.
Egal, ob dies Bau- und Sonderbauordnungen, Richtlinien, Normen oder sonstig ergänzenden Regelwerken ist, es werden permanent schon Überarbeitungen losgetreten, bevor die alten Regeln im Bauordnungsdrecht umgesetzt sind.
Das ist ein sehr ungute Entwicklung und hat für mich den Beigeschmack des "Selbsterhalts der Gremien" (DIBt eingeschlossen!)
Wenn hier von politischer Seite von Entbürkratisierung und "BauTyp E" gefaselt wird, hört sich das gut an, beseitigt aber nicht die Ursache: Regelingawut und Lobbyismus!
Back to the Roots!
oder, wie es seinerzeit Papst Johannes XXIII formulierte:
"Johannes (Brandschutz) nimm dich nicht so wichtig!!
in dem Sinne - der Feuerteufel
PS: bei der letzten Jahreshauptversammlung der vdbp gab es hierzu den Beitrag
"Ein Blick über den Tellerrand" von Dr. Ing. Daniel Herzog (- sehr zum Nachdenken!)
Klar, der Brandschutz ist ein wachsender Markt, was uns Planern die (gute) Existenz sichert, aber er muss auch händelbar bleiben!!