Liebe Brandschützerinnen und Brandschützer,
es geht um einen Industriebau in NRW, der brandschutztechnisch neu beurteilt werden soll.
Der Bau ist in drei Brandabschnitte unterteilt und ist mittels BMA überwacht und auch gesprinklert - jeweils flächendeckend. Die Brandabschnitte mit ca. 4.000, 7.000 und 4000 m2 sind durch Brandwände unterteilt.
Soweit erst mal alles ok. Jetzt zum Problem:
- Die Brandwände sind nicht über Dach geführt - mündlich zugesagte Kompensation wäre hier eine verdichtete Sprinklerung entlang der Brandwände.
- Die Dachkonstruktion ist eine Stahlkonstruktion - Stahlträger mit Stahlstützen, darauf Trapezblech.
(Tragwerk ist nichtbrennbar bis 10.000 m2 ok)
Die Stahlstützen sind auch in den Brandwänden vorhanden, dort aber von beiden Seiten F90 verkleidet.
Jetzt liegen aber auch die Stahlträger der Dachkonstruktion auf diesen Brandwänden (Stahlstützen) auf!
Wenn es jetzt in einem Brandabschnitt brennt, kann das Versagen der Stahlkonstruktin die Brandwand zum
Versagen bringen. Dieser Punkt wurde bisher nicht näher betrachtet (Umbauten, Erweiterungen usw. )
Wie geht ihr mit solchen Konstuktionen um bzw. welche Lösungsvorschläge hättet ihr?
danke schon mal und brandsichere Grüße