Wolfgang_Cordier muss die Dämmung im inneren der Garage aus nicht brennbaren Baustoffen bestehen. Zugleich soll sie im Sockel auch feuchtigkeitsresistenz sein und am besten noch einen guten Wärmeschutz mit möglichst geringer Dicke liefern.
Schaumglas kam mal zur Sprache, aber gesucht wird nach einer günstigeren Lösung mit besserem Wärmeschutz
Günstigere A1-Dämmung als Schaumglas ist nicht bekannt. Hat Herr Müller schon gesagt. Eine WLG von 036 ist aber doch nicht schlecht. Die Herstellung ist mit einem sehr hohen Ernergieeinsatz verbunden. Die Platten werden in einer Backform hergestellt und auf Maß gesägt. Hochpreisig, dafür so lange haltbar wie Beton.
Wenn man in Tiefgaragen eine Sockeldämmung braucht, kann es eine Sache einer unausgereiften Planung sein. Wenn es aber ein Sockel ist, der vielleicht 15 cm hoch feuchtigkeitsresistent und A1 sein soll, kann der Preis doch bei den Kosten nicht viel ausmachen.
Muss es doch eine Alternative in großen Flächen sein, könnte man auf Mineraldämmplatten (Multipor) zurückgreifen und diese in flexible mineralische Dichtungsschlämme einbetten. Der Sockel sollte dabei aber besser nicht bei Nullgefälle des Garagenbodens ausgeführt werden, weil Pfützen und partielle Verarbeitungsfehler an der Schlämme ein gewisses Schadensrisiko darstellen.
Der gemeine Bauträger baut allerdings vorrangig im Hinblick auf die 4 bzw. 5 Jahre Gewährleistung. Spätere Schäden repariert der Bauherr auf eigene Kosten, wenn nicht sowieso. Dieser kann sich für fehlertolerantere Bauweisen (Planung) und Baustoffe entscheiden und hier zunächst mehr bezahlen.
MfG G.Karstens